St.Georgs-Kirche

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Sie finden auf dieser Seite dann verschiedene Buttons, die je besondere Eindrücke unserer Kirche gewähren.
Die leicht grau hinterlegten Gegenstände und Bilder öffnen bei Mausklick ein extra Bild mit eingesprochenen Erklärungstexten
 
> Einen herzlichen Dank an Frank Neveling! <
 
Die Glocken der St.Georgs-Kirche zu Pyrbaum können Sie auch hier hören: www.glockenklaenge.de .
Viel Freude!
 
Hier ein Video: Glocken beider Pyrbaumer Kirchen läuten gemeinsam
 
Die Adresse der St- Georgs-Kirche: Marktplatz 5, 90602 Pyrbaum, also direkt am Marktplatz! Post bitte nur über das Pfarramt.
 
Geschichte der St. Georgs-Kirche in Pyrbaum
Bereits im Jahre 1278 bestand eine Kapelle zu Pyrbaum, um deren Besitz zwischen der Pfarrei Allersberg und dem Ritter Albert Rindsmaul zu Grünsberg damals ein Streit ausbrach, den der Ritter für sich entschied. In der Folgezeit ist diese
Kapelle dann Willibaldkapelle genannt und von Bischof Reimbott von Mylenhart (1279-1297) dem jeweiligen Vikar in Pölling zur Versehung zugewiesen worden.
Der Besitzer der Kirche Pyrbaum, Albert Rindsmaul von Grünsberg, schenkte das von seinen Vorfahren ererbte und eifrig verteidigte Patronatsrecht mit Zustimmung des Domkapitels zu Eichstätt im Jahre 1292 dem Kloster Seligenporten.
Die Grafen von Wolfstein begannen um 1400 die alte Kapelle abzubrechen, den Friedhof um die Kirche aufzulassen und eine neue Kirche zu bauen. In der heutigen Stilrichtung wurde die Kirche 1445 fertiggestellt. Zeugnis hierfür ist die Taufschale von St. Georg, in deren Verzierungen die Jahreszahl 1445 zu erkennen ist, und die das einzige Abbild des Namenspatrons in der Kirche zeigt. In einem Bericht des Markgrafen Albrecht von Ansbach aus dem Jahre 1449 ist mitgeteilt worden, dass in diesem Jahr der Ort Pyrbaum mit seiner Kirche geplündert und angezün¬det wurde, woraufhin die Kirche erneut wiederaufgebaut werden musste. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurde die Kirche 1458 dem Hl. Georg, 1480 dem Hl. Johannes und nach erneutem Umbau durch Albrecht V. von Wolfstein im Jahr 1520 wieder als St. Georgs¬Kirche geweiht.
In der Kirche ist ein Rundbogen mit den zwei Wolfsteiner Wappen haltenden behelmten Löwen erhalten. Die Inschrift darunter lautet:
„Herr Albrecht von Wolfstein ritter und x marott und regent der hyder oesterreichischen Lande hat diese Kirchen alhie zu Pirbaum angefangen in hofnung die selben mit Gottes Hilf zu enden.“
1698 wurde die Kirche von Graf Christian Albrecht erneut restauriert und für seine Verehelichung am 21. November 1698 mit Augusta Friederike geb. Gräfin von Hohenlohe¬Öhringen und Gleichen hergerichtet. 1702 beauftragte er Steinmetzmeister Eberlein aus Nürnberg und Baumeister Luther mit der Erweiterung der St.Georgs-Kirche, in deren Verlauf auch der Altar durch Bildhauer Erhard Wirsching aus Neumarkt neu geschaffen wurde. Er zeigt seitdem im oberen Bereich das Ehewappen der Herrschaft. Der Flügelalter aus dem 16. Jahrhundert fand einen neuen Platz in der Kirche zu Oberndorf.
Der Turm wurde mit seinem Umgang um 1727 errichtet und beherbergte bis ca. 1850 einen Turmwächter. Neue Fenster und der Westeingang wurden erst 1798 eingebaut. 1926 zerstörte ein Feuer die Kirche, wobei glücklicherweise die Inneneinrichtung weitge¬hend erhalten blieb, so dass sie am 31.1.1927 wieder eingeweiht werden konnte. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche stark beschädigt, in Folge dessen die sehr bunten Glasfenster durch schlichte farbige Motive ersetzt wurden, während das Innere der Kirche erhalten blieb.
Neu ist die jetzige Orgel, die seit 1999 die Kirche ziert und die Gottesdienste bereichert.